Leitfaden einer christlichen Weltanschauung (13)

Was ist mein Ort in der Geschichte Gottes? Gott will, das wir unser Telos – unser Ziel erfüllen. Die Schöpfung hat einen Zweck ( Ontologie) und ein Ziel (Telelogie). Gott beabsichtigt, dass wir als Mensch uns “entwickeln” und dass die Erde sich “entwickelt”. Die Geschichte ist also objektiv. Sie liegt außerhalb des Menschen und kann [...]

Leitfaden einer christlichen Weltanschauung (12)

Es gibt drei Grundprinzipien der biblischen Weltanschauung – Fleiß (Schaffen von Kapital), Sparsamkeit (Sparen von Kapital) und Barmherzigkeit (Teilen von Kapital). Dies ist dreiteiliges Modell aus Arbeiten, Sparen und Geben. Heute folgen wir nur noch unseren “Jobs” und nicht mehr unserer Berufung. Arbeit ist Mittezl zum Zweck. Jeder arbeitet auf das Wochenende hin. Der Gedanke [...]

Leitfaden einer christlichen Weltanschauung (11)

Wohlstand oder Überfluss ist nicht von vornherein in natürlichen Ressourcen zu finden. Er stammt aus dem Füllhorn der persönlichen Kreativität des Menschen. Das wahre Ziel des Menschen ist Gott anzubeten und ihm zu dienen. Wohlstand ist das schöne Nebenprodukt dieser freudigen Aufgabe, nicht deren Ziel. Die Erde wird mit dem gefüllt werden, was in unserem [...]

Leitfaden einer christlichen Weltanschauung (10)

Die Grundwährung einer Gemeinschaft sind Beziehungen. Beziehungen finden sich auf verschiedenen Ebenen im Unternehmen: Mitarbeiter, Lieferanten, Kunden, Bank, Staat, Bewohner der Gemeinde und Wettbewerber.  Beim Business geht es um diese menschliche Beziehungen. Dabei ist die Ehre Gottes das Leitmotiv unseres Handelns. Leute von Welt halten sich selbst für den Sinn und Zweck ihrer Handlungen. Philosophen [...]

Leitfaden einer christlichen Weltanschauung (9)

Wenn wir unseren Rollen in Gottes sich entwickelnder Geschichte als Person spielen, als die er uns gedacht hat, dann werden große und wunderbare Dinge geschehen. Die Tragödie unserer Zeit ist jedoch, dass viele Christen zwar Vertrauen in die Macht des Herrn haben, wiederzukommen und die Welt zu verändern, dass aber auch viele von uns kein [...]

Leitfaden für eine christliche Weltanschauung (8)

Drei grundlegende Gesetzessysteme bilden den Rahmen für unser Leben. Die Naturgesetze regieren das Universum. Das Moralgesetz widerspiegelt den Charakter Gottes und liefert das Modell für unsere moralische Entwicklung. Gleichzeitig schaffen die Entwicklungsgesetze (Entwicklungsethik) einen kulturellen Rahmen das Schöpfungsmandat zu erfüllen. Durch die in der Entwicklungsethik eingebetteten Prinzipien werden Menschen aus ihrer Armut herausgehoben und in [...]

Leitfaden einer christlichen Weltanschauung (7)

Gottes Welt zu entdecken und zu erforschen ist mehr, als bloß Menschen das Überleben zu sichern. Es geht darum neue Ressourcen zu schaffen, und nicht darum, knappe Ressourcen zu verwalten. Während die Schöpfung von Gott abhängig ist, besitzt der Mensch – als Gottes Haushalter – die Fähigkeit, Gottes Ziel für sie zu entfalten. Der Reichtum [...]

Leitfaden einer christlichen Weltanschauung (6)

Christus ruft uns dazu auf, uns gegen das, was böse und trivial ist, aufzulehnen und dem zu dienen, was heilig und schön ist. Die Moral legt fest, was gut und böse, was richtig und falsch, was schön und trivial, was gerecht und ungerecht und was gesittet und roh ist. Dem Menschen ist moralische Freiheit gegeben, [...]

Leitfaden einer christlichen Weltanschauung (5)

Wie bei einem Baum produzieren letztendlich die Wurzeln (die Gedanken) die Frucht (das Handeln). Die Antwort auf die Frage: “Wie können wir etwas wissen?” entscheidet, was wir wahr nehmen. Der Säkularismus sagt, dass es keinen Gott gibt. Deshalb gibt es keine Wahrheit. Jeder Mensch hat seine eigene Meinung, deshalb ist das wahr, was immer du [...]

Leitfaden einer christlichen Weltanschauung (4)

Das Universum ist auf Beziehungen aufgebaut. Persönlichkeit verlangt nach Gemeinschaft. Beziehungen und sind für das Leben und die Gesundheit von wesentlicher Bedeutung und ein wichtiger Maßstab für Reichtum. Person sein heißt in Beziehung sein. Alles Leben muss in Beziehung geführt werden. Reichtum und Überfluss entstehen also aus Beziehungen. Das Wesen des Wohlstands besteht in Beziehungen. Gott ist [...]